Noch einmal Nachtdigital, dann ist Ende

Nachtdigital ist eines, der Festivals, wo ich immer mal hin wollte. Es sollte vor einiger Zeit auch fast soweit sein, als die Nachricht eintrudelte, dass ein Ticket für mich über sei. Ich schenkte es schlußendlich meiner Frau und Sie hatte da in Olganitz ein ziemlich großartiges Wochenende verbracht!

Jetzt ist der Zug auf jeden Fall für mich abgefahren, denn im August (02.-04.08.) gibt es nach 22 Jahren, mit dem Codenamen "Mint" die letzte Ausgabe des Nachtdigital Festivals im Bungalowdorf. Grund ist bei der Crew die Lust auf Veränderungen, wie das Interview, auf dem Leipziger Froh Froh Blog zeigt. Mit einem tollen Lineup wird es aber sicher noch einmal richtig schön zur Sache gehen und wer da nicht gerade im Urlaub verweilt oder auf anderen Open Airs herumspringt, sollte sich das nicht entgehen lassen!

nachtdigital.de

Mint back opti

Fog you very Much

Ich liebe Nebel. Er hat stets etwas mystisches. Sei es, wie hier im Bild auf dem Wasser, auf dem Feld oder in der Mittelmark, wie ein Tune vom Kraftfuttermischwerk mal beschrieb. Das Ganze in Schwarz-Weiß von heute Morgen.. Titel des Beitrages inspired by Bemme.



rantadigram

Arutani - Self Portrait EP

Mit der heute erschienenen Self Portrait EP von Arutani, kommen gleich die Erinnerungen an die letzte Bucht der Träumer wieder hoch. Der Titeltrack im O/Y Remix wurde dort nämlich am Samstag Nachmittag von Sarah Kreis, bei herrlichsten Sommerwetter als Intro kredenzt. Und auch mit viel Abstand, war ihr Set immer noch eins, meiner Highlights des Festivals. Barfuß tanzen, am Strand. Was will man mehr? Arutani selbst war auch auf dem Festival angekündigt und sollte dort das Closing Set auf dem Archipel Floor spielen. Doch irgendwie hatte da wer, was dagegen.

Neben dem Titeltrack gibt es auf der EP noch den Tune "Zombie" und diesen ein weiteres Mal, als Zugabe, im Remix vom Leipziger Ninze. Herausgekommen ist das Ganze auf Amselcom.

Artist: Arutani
Label: Amselcom
Mehr von Arutani: Pendulum EP



Arutani-Self-Portrait

Feverkin - Still can't Fall (Video - Grains Remix)

Weder Feverkin, noch Grains, der hier den Remix zu dem Track "Still can't Fall" produzierte, waren mir zuvor ein Begriff. Habe auch lange überlegt, ob ich das Video im Blog bringe. Doch da der Sohn eines Bekannten hier gemeinsam mit Hope Matkovich performt, das Video darüber hinaus super ästethisch daherkommt, die Musike passt und alles insgesamt so ist, wie das Leben eigentlich sein sollte, spricht absolut nix dagegen. Aufgenommen zudem im wunderbaren Daintree Nationalpark in Australien.

Die Original EP stammt aus dem Jahre 2016 und gibt es bei Bandcamp

ASC - The Waves

The Waves dürfte wohl zu den meistverkauften Bandcamp Ambient Alben im Februar gehören, denn es ist äußerst selten, dass man eine so lange Käuferliste auf der Plattform findet. Anyway. James Clement aka ASC kann man auf Silent Season durchaus als Resident bezeichnen, denn mit The Waves bringt der Engländer bereits sein sechstes Album bei dem kanadischen Label heraus. Wie auch bei den Alben zuvor, gibt es das Ganze in Form einer aufwendig produzierten CD Edition oder Digital.

Thewaves

Vom Sound her, begeben wir uns ASC typisch in den Flugmodus und tauchen mit dem Intro Track Seamounts schon mal richtig tief ins Meer ein. In über einer Stunde Spiellänge erkunden wir anschließend Seetangwälder, die verschiedenen Meereschichten und gehen in die Hadal Zone, die tiefste Region der Ozeane. Was wir dort finden, wird Eure Phantasie zeigen, doch es scheint da gar nicht so duster zu sein, wie man immer denkt.

The Waves gehört für mich schon jetzt zu den Ambient Alben des Jahres. Schwer vorstellbar, dass da noch viel Besseres kommen wird. Liebe!

Artist: ASC
Label: Silent Season
In the Mix: Silent Season Campfire Stories by Gent #59