Hello Riot.im

Wisst Ihr noch, wie es vor ein paar Jahren war? Da traf man Leute auf der Straße, die Dir sagten: "Ich sende Dir gleich ein paar Fotos über WhatsApp" "Wie? Du hast gar kein WhatsApp? Dann hole es Dir im App Store, kostet auch nix". Gesagt, getan und schwupps landete der kleine Messenger auf dem Phone und das war wirklich pipileicht. Blöd nur, dass die App dann von Facebook gekauft wurde.

Und wenn wir über Facebook und deren Daten-Sammelwut nachdenken, ist es dann nicht jetzt an der Zeit, diesen Vorgang von damals zu wiederholen? Gerade im Hinblick auf den Facebook Datenskandal und dem weiteren Anzapfen von WhatsApp Daten durch den Mutterkonzern, wie wir gestern erst wieder bei t3n lesen konnten.

Whatsapp teilt bisherigen Gerichtsurteilen zum Trotz fortan viele Nutzerdaten mit seinem Mutterkonzern Facebook. Auch deutsche Nutzer sind nicht mehr davor gefeit.

Einfach jetzt sagen: "Hey, ich schicke Dir Fotos über Riot.im" "Wie? Hast Du nicht? Dann einfach im Appstore laden, kostet nix". Das ist genau so leicht, wie damals WhatsApp zu installieren und dahinter steckt mit Matrix eine dezentrale Open-Source Kommunikationslösung, auf die zum Beispiel der Riot Messenger (ebenfalls Open Source) aufsetzt. Mehr muss man als technische Laie gar nicht wissen und es so nutzen, wie man WhatsApp genutzt hat. Das Ganze geht plattformübergreifend auf iPhone, Desktop, Android oder auch im Browser. Also los geht´s!

Wer noch tiefer eintauchen möchte, kann sich auf der https://matrix.org/ Website informieren. Interessant sind unter anderem auch die möglichen Verbindungen zu IRC Netzwerken oder zu Slack.

Und so sieht Riot zum Beispiel am Desktop aus. Nice nicht wahr?

Riot screenshot
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